Gold für das VILLAGE IM DRITTEN

Das VILLAGE IM DRITTEN wurde mit dem DGNB Gold Erschließungszertifikat für nachhaltige Stadtquartiere ausgezeichnet. Vergangenen Freitag hat ARE Geschäftsführer Gerald Beck das Zertifikat von ÖGNI Geschäftsführer Peter Engert entgegengenommen.
„Die Auszeichnung mit dem DGNB Gold Erschließungszertifikat bestätigt unseren Anspruch an eine zukunftsweisende Stadtentwicklung. Mit dem VILLAGE IM DRITTEN schaffen wir nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern ein lebendiges, durchmischtes Quartier, das ökologische Verantwortung, soziale Vielfalt und eine hohe Aufenthaltsqualität vereint“, sagt ARE Geschäftsführer Gerald Beck.
Es ist wertvoll, in Gebäuden Nachhaltigkeit zu realisieren, aber zu wenig für eine erfolgreiche Zukunft. Wir müssen Einzelgebäude miteinander zu einem Quartier verbinden, um den Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte wirkungsvoll zu begegnen. Das ist mit dem VILLAGE IM DRITTEN sehr gut gelungen, sagt Peter Engert, Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI).
Von Platin bis Silber – „Medaillenspiegel“ VILLAGE IM DRITTEN
Das VILLAGE IM DRITTEN ist aktuell das einzige Stadtquartier Österreichs mit einem Erschließungszertifikat. Nur das VIERTEL ZWEI ist als erstes Quartier bereits final zertifiziert. Daneben gibt es noch einige wenige Vorzertifikate – darunter auch das ARE-Quartier VIENNA TWENTYTWO.
Doch nicht nur das VILLAGE IM DRITTEN als Ganzes ist zertifiziert. Während sich die Österreicherinnen und Österreicher mit unseren Athlet*innen über zahlreiche Medaillen bei den Olympischen Winterspielen freuen, hat auch das VILLAGE IM DRITTEN einen ansehnlichen „Medaillenspiegel der Projektentwicklung“ vorzuweisen: Alle 15 Bauprojekte der ARE (teilweise gemeinsam mit UBM) sowie die BIG Schule sind bereits mit einem (Vor)Zertifikat von ÖGNI DGNB oder klimaaktiv ausgezeichnet und wurden einem Pre-Check unterzogen. Das ergibt folgenden Spiegel: 1x Platin, 11x Gold und 1x Silber.
Doch was braucht es für ein Quartierszertifikat? Die wichtigsten Kriterien für das VILLAGE IM DRITTEN im Überblick:
- Vielfältige Nutzungsmischung und damit kurze Wege in der Stadt
- Hochwertige Freiräume mit viel Grün – vom öffentlichen Park bis hin zu privaten Freiflächen und begrünten Dächern und Fassaden
- Breites Wohnungsangebot – geförderte Miete, freifinanzierte Miete und Eigentum, Baugruppe, partizipativ orientierte Wohnprojekte
- Innovatives Energiesystem mit einem hohen Grad an lokaler Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen
- Hohe Prozessqualität – vom städtebaulichen Masterplan samt übergeordneter Freiraumplanung über das Qualitätssicherungsgremium bis hin zu den Architekturwettbewerben
- Kunstprojekte wie das partizipative Projekt „Florestania“ oder Kunst am Bau Projekte
- Ermöglichung von Zwischennutzungen – Bienenzentrum, Urban Gardening, Vienna Design Week
Bild: © Stefan Seelig

